Joa vor fast fünf Jahren (10.03.08) bin ich hierher gekommen. Ich hab damals viel lieber mit Software rumgespielt als mit Hardware. Dies änderte sich jedoch irgendwann, aber seit ca. einem Jahr hält sich meine Bastelfreude auch schon sehr in Grenzen und das Spielen hab ich mir auch abgewöhnt.
Ein paar Gedanken über das "Hier und Jetzt"
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Ich schliess mich mal Igor voll und ganz an, iwie is alles nimma wie früher, mag auch dran liegen das mich das RL mehr oder weniger komplett vereinnahmt aber ehrlich gesagt ist das Thema PC Technik wirklich ziemlich abgelutst und ich mach selten noch was an meinen Kisten. Auch Eschrott Besuche sind naehzu auf 0 gegangen, hat eh nix mehr dort was mich gross erfreut.....
Tja so ist das nunmal, die Zeiten ändern sich und so tuns auch die Menschen.. -
wo soll der thread eigentlich hingehen? dass das WHF nicht mehr so ist wie vor 5 jahren ist klar, aber wollen wir daran was ändern? können wir daran was ändern?
bisher scheints mir eher in gruppenbemitleidung auszuarten, aber das bringt uns ja auch nicht weiter -
wo soll der thread eigentlich hingehen? dass das WHF nicht mehr so ist wie vor 5 jahren ist klar, aber wollen wir daran was ändern? können wir daran was ändern?
bisher scheints mir eher in gruppenbemitleidung auszuarten, aber das bringt uns ja auch nicht weiter
Also von "Gruppenbemitleidung" merke ich eigentlich wenig, eher von nostalgischem Schwelgen im "damals". Es ging mir auch nicht darum, das WHF zu ändern. Ich wollte nur mal in Worte fassen, was sich diffus in meinem Hirn so zum Thema WHF und meinem Hobby PC-Technik tat.
Um darüber zu sinnieren, daß ich seit mehreren Jahren meine Synthis und meine Gitarren nicht mehr angefasst habe, ist das hier sicherlich der falsche Ort.
Vielleicht ist es auch ein Aspekt einer beginnenden Midlife-Crisis, wenn ich mir bewusst mache, daß ich schon volljährig war, als mein Vater so alt war, wie ich es jetzt bin, daß in dem Heim, in dem ich arbeite, viele Bewohner jünger als meine Eltern sind, teilweise sogar jünger als ich selbst, daß meine fünf Jahre ältere Lebensgefährtin an einer degenerativen Krankheit leidet und vermutlich mal vor mir sterben wird, daß mich jederzeit wieder wie vor vier Jahren eine Herzattacke treffen könnte, die dann vielleicht nicht so glimpflich verläuft, ich aber für den Fall meines eigenen Ablebens noch gar keine Regelungen getroffen habe.
Aber das sind wohl Gedanken, die naturgemäß für Teens und Twens noch sehr weit weg sind. -
So,
ich bin zwar nicht ganz zwei Jahre hier angemeldet, aber mit der Bastelei ging es VIEL früher los.
Und jetz kommt genau die Phase zwischen Schule und Uni wo man NICHTS zu tun hat. Aber absolut GAR nichts. Da kann man dann so schöne Dinge tun wie einen Tracker in VHDL implementieren und das ganze mit nem PCIe-Interface versehen.Grüße, Martin
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@ Igor, mich verblüfft nur immer wieder wie schnell die Zeit vergeht. Grad vor Kurzem hab ich mir den Stundenplan meiner kleinen Schwester angeguckt, 6te Klasse, sie wird dieses Jahr 12. Da schoss mir so durch den Kopf, man bist du alt geworden war doch erst grad vor kurzem als ich selber so alt war und nun hab ich die 20 schon wieder vor einem Monat erreicht. Die Zeit vergeht momentan so verdammt schnell....
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@ Igor, mich verblüfft nur immer wieder wie schnell die Zeit vergeht. Grad vor Kurzem hab ich mir den Stundenplan meiner kleinen Schwester angeguckt, 6te Klasse, sie wird dieses Jahr 12. Da schoss mir so durch den Kopf, man bist du alt geworden war doch erst grad vor kurzem als ich selber so alt war und nun hab ich die 20 schon wieder vor einem Monat erreicht. Die Zeit vergeht momentan so verdammt schnell....
Das hängt aber auch mit dem eigenen Erinnerungsvermögen zusammen: ich selbst habe z.B. den Eindruck, daß meine ersten 20 Lebensjahre gefühlt länger gedauert haben als die Zeit von 20 bis 40. Aber in letzterem Zeitraum hat sich auch einfach nicht soviel verändert, sodaß einem der Zeitraum gefühlt kürzer vorkommt. -
Ich finde das auch sehr seltsam, neulich im Editoral der c't war von Windows XP die Rede und es wurde mit einem Menschen verglichen: "In dieser Zeit entwickelt sich ein Mensch von einem schreienden Baby zu einem krakeelenden Teenager". Ich bin ja noch letztes Jahrhundert geboren und weiß z.B. wie eine Erzieherin im Kindergarten 2004 ein Kind bekam, das müsste ja schon bald auf die weiterführende Schule kommen.
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Also ich bin seit 2008 im WHF und seit damals hab ich auch dank des WHFs viel dazu gelernt und ich versuche ja noch weiter zu lernen im Gebiet der PCs und seit neuestem ja auch Android. Ich finde das WHF hat sich natürlich etwas verändert, aber ist doch noch eine gute Wissensquelle für mich.
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Was das Thema Computer angeht kann ich deine Ansicht vollkommen teilen. Vor 10 Jahren waren PCs noch alles für mich, vor 5 - 7 Jahren war ich noch sehr viel in foren vertreten in den letzten 1-2 Jahren hat das sehr stark abgenommen. Ich habe damals im Nissanboard innerhalb von 5 Jahren 18000 Beiträge verfasst. in den letzten 5 Jahren waren es grad 3000. Jetzt steh ich gerade mal auf jungfräulichen 21000 Beiträgen. Hier im Forum war ich in der Anfangszeit sowieso nur sehr selten vertreten. Einfach weil mich sehr oft geärgert hat, dass die Threads schon nach wenigen Antworten weit ins Offtopic abdriften und einem dann unterm Strich trotzdem zuwenig geholfen wird. Das hat sich in den letzten Jahren ein wenig geändert, da ich A auch mal an den Offtopic Sachen beteiligt bin und B das Forenpublikum im Schnitt auch älter geworden ist (deswegen auch letztens mein Altersthread, da ich mir mal darüber Gedanken gemacht hab) Ich habe aber auch zwischenzeitlich das extreme Interesse an PC Hard und Software verloren. als ich noch 16 - 17 war hab ich mitm Kumpel Computerläden abgegrast, Hardware en masse abgefasst. Gebastelt und gesammelt was das Zeug hielt. Aber seit ich mit meiner Frau zusammenlebe ist das alles irgendwo Zweitrangig geworden. Jetzt steht mein Office PC seit Wochen offen im Keller 2. Festplatte ist drin. XP installiert, aber noch nicht aktiviert. Zu Faul hochzunehmen und zu aktivieren. Das XP was auf der Original Platte drauf ist hat irgendnen fiesen Virus (Trotz Avira) welches mir Anfangs meinen Internetanschluss lahmgelegt hat aufm Rechner und nun noch mir meine Eingabegeräte verweigert. Weder Tastatur noch Mouse lässt sich bedienen. Aber wie gesagt das Ding steht nun schon seit Wochen da unten und es passiert nix. Das Interesse ist einfach nicht mehr da.
Von daher kann ich sowas vollkommen nachvollziehen
Das hängt aber auch mit dem eigenen Erinnerungsvermögen zusammen: ich selbst habe z.B. den Eindruck, daß meine ersten 20 Lebensjahre gefühlt länger gedauert haben als die Zeit von 20 bis 40. Aber in letzterem Zeitraum hat sich auch einfach nicht soviel verändert, sodaß einem der Zeitraum gefühlt kürzer vorkommt.kommt mir aber auch so vor. Seit mein Kleiner auf der Welt ist vergeht die Zeit so schnell. vor 2 Jahren war er noch im Bauch meiner Frau und heute läuft er durch die Gegend und unternimmt seine ersten Sprechversuche. Des ist Wahnsinn wie die Zeit vergeht.
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technisch muss man auch sagen, dass bei PCs sich nicht mehr viel tut...man kann jetzt argumentieren ab wann die stagnation eingesetzt hat, aber strukturell hat sich bei PCs eigentlich schon ewig nix mehr grundlegend geändert (ja irgendwann kam halt PCIe statt PCI und USB statt PS/2 und QPI statt FSB und anderer lustiger Spaß mit TLAs, aber so grundlegend ist ein heutiger PC nicht so viel anders als in den Mitt-90ern)
in meiner wahrnehmung wird diese langweile des einheitsbreies in den letzten jahren erst durch die mobilgeräte wirklich aufgebrochen. in den 90ern gabs noch die ganze workstation-schiene, die ganz interessant ist, aber das konnte sich natürlich niemand leisten. smartphones, tablets usw. sind hingegen wirklich für viele leute erreichbar und da findet z.Z. eine ganze menge Experimentiererei seitens der Hersteller nach den perfekten Formfaktoren statt. Ich gehe davon aus, dass sich da noch einiges entwickeln wird. Die Grenze zwischen Smartphone und Tablet ist inzwischen nicht mehr so klar, die übergänge sind fließend, und mit Google Glass und Apples spekulierter iWatch stehen noch ein paar andere extrem interessante Ideen vor der Haustür. All diesen Gadgets ist gemein, dass der Bastelfaktor für Leute, die nicht a) in der Firma des Herstellers arbeiten oder b) Entwickler für die Plattform sind relativ gering ist. -
oreissig hat recht, das mit den Workstations gibt es so ja nichtmehr wirklich. Früher (also 90er) hatte man als Desktop eben einen x86er, vielleicht Mac, vielleicht noch einen alten Amiga, als Workstation hatte man dann eine Sun, eine SGI, vielleicht HP... Die Workstations heute aber sind ja auch nur x86er mit mehr Power. i7 mit LGA2011-Sockel oder gleich nen Xeon und ne Quadro oder so statt "nur" nem i5 und ner billigeren GeForce.
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Ich war schon immer der Meinung, dass wenn man einen halbwegs vernünftigen Rechner hat, nicht auf Workstations angewiesen sind. Ich für meinen Teil hätte nichteinmal für eine Workstation den entsprechenden Platz. Für mich muss also dementsprechend die Fläche eines Schreibtisches reichen für nur einen Rechner. Dazu muss man auch sagen, seitdem die Bereiche Spiele/Unterhaltung mit dem Arbeiten am Computer sich mehr verbinden (Dadurch das man eben keinen dezidierten PC dafür mehr braucht, sie sind ja universiell einsetzbar) brauch ich auch eigentlich nur diesen PC an dem ich am meisten rumgammel. Grundsätzlich hat man diese Bewegung schon deutlich am Amiga 500 sehen können, welcher ja nicht nur für die Spiele eingesetzt wurde, sondern eben auch für Büroarbeiten. (Hier lass ich mich gerne berichtigen falls ich etwas falsch denke/meine.)
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Ich war schon immer der Meinung, dass wenn man einen halbwegs vernünftigen Rechner hat, nicht auf Workstations angewiesen sind."schon immer" ist seit wann? heute ist das, was man als workstation verkauft bekommt, einfach nur ein gut ausgebauter PC, aber in den 90ern waren PCs einfach in so unglaublich vielen punkten den teureren RISC-Kisten unterlegen (CPU-Leistung, Grafikleistung, Betriebssysteme, Netzwerke, ...), dass es da sehr wohl Sinn gemacht hat
Ich für meinen Teil hätte nichteinmal für eine Workstation den entsprechenden Platz. Für mich muss also dementsprechend die Fläche eines Schreibtisches reichen für nur einen Rechner.also ich hab >10 Workstations und davon ist jede Schreibtischtauglich
Yeeaaaa Amiga! Ich hätte gern ein...besorg dir halt einen, da fliegen sicher nach wie vor welche Weg, d.h. du musst nur die richtige Gelegenheit abpassen
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Commodore sind zwar als Spiele Rechner verschrien waren aber tatsächlich die ersten Rechner, die neben ihrer spektakulären Grafik und Soundmöglichkeiten (neben denen der PC zur selben Zeit gnadenlos abkackte) auch für für Büroanwendungen geeignet waren, beim C64 war Geos schon vor Windows eine sehr interessante grafische Benutzeroberfläche. Und als die Workbench 1.2 beim amiga Einzug hielt war Windows noch in den Kinderschuhen. Die Workbench kann heut noch sehr gut konkurrieren. Freilich ist der Amiga heutzutage nicht mehr so super konkurenzfähig gegenüber dem PC, aber in einigen Aspekten kann ein Amiga 500 immer noch gut mithalten. Gerad was die unglaubliche Soundausgabe betrifft. Das hätte mal ein Standardmässiger PC um dieselbe Zeit schaffen können. Als Commodore aber starb und mit Commodore der Amiga (den es zwar immer noch immer noch gibt, aber beiweitem nicht mehr so populär wie früher und auch mehr Richtung Apple inzwischen angelehnt) war er eine echte Konkurrenz. Fakkt ist, dass auch mit dem Tod von Commodore der A1200 und der letzte Homecomputer starb. Eigtl. ein sehr kompakter und leistungsstarker Rechner der manchem PC Hersteller das fürchten lehrte.
Ich selbst habe seit meinem 15. Lebensjahr nen Amiga ununterbrochen. Ich hatte schon fast immer nen Amiga 500 (aber immer unterschiedliche) an dem ich am meisten hing. Einen Amiga 600 der mir irgendwann den Dienst versagte. Und nen Amiga 2000 der ebenfalls Tot dasteht, weil nix mehr geht. Aber ich stehe zu den Rechnern. Weil sie bis heute eine gewisse Faszination ausstrahlen, Wenn ich solche Demos wie Kefrens reinschiebe, dann kommt eine Gänsehaut über den Rücken. Oder wenn man an Spiele wie P.P. Hammer. Lotus 3, Newzealand Story usw zurückdenkt. Einfach in der Bedienung, Grafisch beweitem nicht mehr top, aber immer noch super. Lotus 3 aufm Amiga macht mir um Welten mehr Spass als nen Burnout 4 auf der Xbox.
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Vor allem Netzwerk war im x86-Bereich (der klassischerweise mit DOS lief) lange eine Katastrophe, wohingegen die Unixe das schon viel eher hatten
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