27. - Und was wählst Du?

  • Abend WHF,

    Ich will meinen ersten Thread gleich mal mit einem ernsten Thema des RL verschwenden.

    Wie Ihr unschwer erkennen könnt geht es um die Bundestagswahl am 27. (in Deutschland)!

    Mich persönlich interessieren in diesem Zusammenhang vorallem wie Ihr zur PiratenPartei und Insgesamt zur Wahl steht?

    Geht Ihr überhaupt wählen? Und wenn (hoffentlich) ja, Wen?

    Wenn Ich gegen Irgendeine Forumsregel verstoße in der steht das solche Diskussionen nicht geführt werden dürfen, dann löscht diesen Thread bitte.

    Bin schon ganz gespannt auf eure comments :D...

    Gruß,
    Chris

    --

    "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe."(René Descartes)

  • Mann, mit diesem EUDA muss ich mich noch auseinandersetzen. Genauso wie mit diesem :b1: - :b2: :D

    Chris

    //edit: Die b's sind ja cool^^

    --

    "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe."(René Descartes)

  • Zitat von chrisi1512

    Mann, mit diesem EUDA muss ich mich noch auseinandersetzen. Genauso wie mit diesem :b1: - :b2: :D

    Chris

    //edit: Die b's sind ja cool^^

    ich werd garnicht zur wahl gehen :b2:

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    Es ist RISC im Haus!

  • Um mal meine Meinung zu den Piraten auf den Punkt zu bringen:

    »Programmatisch ist die Piratenpartei eine rechte, bürgerliche Partei, die der FDP und den Grünen nahe steht.«
    Q: wsws.org

    Nein, die werde ich nicht wählen. Ich wähle etwas aus dem linken Parteinspektrum...

  • Ich sehe mich selber auch als Linker, aber welcher dämliche Schreibtischpropagandist hat diesen Blödsinn verfasst?

    Klar kämpft die Piratenpartei in erster Linie nicht für soziale Gleichberechtigung und kann daher nicht als linke Partei angesehen werden.
    Denn was die Piratenpartei aber noch weniger ist, ist rechts: Sie ist weder konservativ, noch reaktionär.

    Die Piratenpartei wird daher die traditionellen linken Themen wie soziale Gleichberechtigung nicht vertreten. Aber ebenso wenig dagegen kämpfen.

    Mangels deutscher Staatsbürgerschaft kann ich ja nicht wählen, wenn es könnte, würde ich aber die Piratenpartei wählen, obwohl ich sonst ebenfalls links tendiere. Vermutlich bekäme eine linke Partei eine der beiden Stimmen.

    Nachtrag: Du hast den Artikel ja leider hier nicht verlinkt, hier deine genaue Quelle: http://www.wsws.org/de/2009/sep2009/pira-s05.shtml
    Argumentation: Piraten positioniert sich nicht bei traditionell linken Themen (weder dafür, noch dagegen), wird daher über kurz oder lang ihre Wähler verraten und eine rechte Partei werden. Was für ein Blödsinn, wo bitte ist da der logische Zusammenhang.

    Einmal editiert, zuletzt von gandro (8. September 2009 um 11:02)

  • Zitat von gandro

    Denn was die Piratenpartei aber noch weniger ist, ist rechts: Sie ist weder konservativ, noch reaktionär.


    Das stimmt grundsätzlich wohl so, allerdings machen sie bestimmte Anfängerfehler, indem sie fast jeden beliebigen Trottel aufnehmen, der früher schon mal medial in Erscheinung getreten ist. Für die Boulevardpresse ist das i.d.R. ein gefundenes Fressen, das die Partei unnötig in Erklärungsnot bringt. Es erinnert mich fatal an die Anfangsjahre der Grünen, die sich immer dem Vorwurf ausgesetzt sahen, daß einige ehemalige DKP- bzw. KPD-Mitglieder bei ihnen aufgenommen worden waren.

    "I think that computer viruses should count as life. I think it says something about human nature that the only form of life we have created so far is purely destructive. We've created life in our own image."
    (Stephen William Hawking)
    (Igor bevölkert das Winhistory-Forum seit dem 21.09.2006)
    (In the rpg commonly known as rl, Igor got an extra life on March 28, 2009)

  • Naja wir haben hier ja Bundestags und Landtagswahl.
    Auf Bundesebene wirds wahrscheinlich die FDP werden, mit den Linken kann ich nichts anfangen. Auf Landesebene weiß ich es noch nicht, mal sehen was sich da so ergibt...

  • Zitat von Igor Todeshure

    Das stimmt grundsätzlich wohl so, allerdings machen sie bestimmte Anfängerfehler, indem sie fast jeden beliebigen Trottel aufnehmen, der früher schon mal medial in Erscheinung getreten ist. Für die Boulevardpresse ist das i.d.R. ein gefundenes Fressen, das die Partei unnötig in Erklärungsnot bringt. Es erinnert mich fatal an die Anfangsjahre der Grünen, die sich immer dem Vorwurf ausgesetzt sahen, daß einige ehemalige DKP- bzw. KPD-Mitglieder bei ihnen aufgenommen worden waren.


    Die Piratenpartei ist eine liberale Partei - nicht im wirtschaftlichen, sondern im gesellschaftlichen Sinne. Und das entspricht genau dem Gegenteil von dem, was die Boulevardmedien selber ist oder von anderen verlangt. Daher müsste sich die Piratenpartei praktisch selber verraten, wenn sie Personen, die der Boulevardpresse nicht gefallen würde, kategorisch ausschliessen würde.

    Klar, in Sachen Öffentlichkeitserscheinung hat die Piratenpartei Mängel und wie und ob sie das in den Griff kriegt, wird sich zeigen.

    Aber ein Grund die Piratenpartei nicht zu wählen, ist dies ja deshalb nicht. Man wählt ja für sich, und nicht für die anderen oder gar um zu gewinnen. Wenn die Piratenpartei die 5%-Hürde bei euch nicht knackt, wäre meine Stimme dort immer noch besser aufgehoben als als Nichtwähler (davon profitiert rechts) oder bei den etablierten Parteien (die entsprechen noch weniger dem, was ich politisch will). Wenn ich meinen politisch Willen in den etablierten Parteien nicht finde, dann gehört meine Stimme auch nicht dahin.

  • Zitat von Nicht die Mama!

    Um mal meine Meinung zu den Piraten auf den Punkt zu bringen:

    »Programmatisch ist die Piratenpartei eine rechte, bürgerliche Partei, die der FDP und den Grünen nahe steht.«
    Q: wsws.org

    Sehr vertrauenswürdige Quelle und absolut objektiven Bericht haste da...

    Edit: Oh mist, hat gandro ja auch schon geschrieben...

  • Zitat von Socke

    dürfte ich wählen, würde ich piraten wählen :b1:

    Schick das Weib aus deinem Avatar mal hier hin.

    @Topic
    Linkspartei. Mit Erststimme evtl. DKP/MLPD.

    >> 1 uhr 33, Kickdown im 7er - Sound aus der Anlage
    Tilidin, Koka, Energydrink - ich bin drauf wie ne' Wandfarbe
    Aufgaben, Anfragen - Alles wird erledigt - Blick auf mein Handy
    Stress im Kopf und Adrenalin - Im Rausch durch die Nacht
    [...]
    Und dreieinhalb Tage werden zu einem << -- Aytee - Nachtaktiv

  • Zitat von friedrichheinze


    Sehr vertrauenswürdige Quelle und absolut objektiven Bericht haste da...

    Edit: Oh mist, hat gandro ja auch schon geschrieben...

    Die Meinung hatte ich über die Piratenpartei schon vor dem Artikel, als ich begonnen hab mich über die übrigen Ansichten der Piratenpartei zu informieren. Der Artikel hat mich im Nachhinein nur in Meiner Meinung über diese Vereinigung bestätigt. Und selbst wenn die Piratenpartei meinen würde, neutral zu sein: Wie kann man sich nur ernsthaft zu einer Wahl aufstellen, wenn man nichtmal zu den elementaren Themen unserer Gesellschaft eine Meinung hat? Ist ja genauso wenn ich mir auf der Speisekarte in nem Eiskaffee den "Überraschungs-Becher" bestelle und am Ende irgendein Eis bekomm, was ich garnich mag. Nur das ich die Parteienwahl dann nich mehr reklamieren kann.

    Übrigens, hier mal ein paar Auszüge aus dem (zugegebenermaßen nicht eindeutig representativen Wahl-O-Mat):

    Die Piratenpartei ist...

    ...neutral was den Mindeslohn angeht

    (für mich eines der wichtigsten Themen überhaupt, selbst die nichtmal sooo sehr linke SPD ist dafür!)
    ...neutral was den Abzug aus Afghanistan angeht
    (also bekennt sie sich nicht gegen Kriege)
    ...NICHT FÜR EINE BESCHRÄNKUNG VON MANAGERGEHÄLTERN
    (Kapitalismus pur)
    ...nicht für ein Verbot von Tierversuchen
    (naja...)
    ...nicht für ein Betreuungsgeld
    (also indirekt dafür, das Eltern ihre Kinder abschieben müssen, um arbeiten zu gehn)
    ...nicht für eine Ausbildungsplatzgarantie
    (wiedermal total kapitalistisch)
    ...NEUTRAL WAS EINE MÖGLICHE LOCKERUNG DES KÜNDIGUNGSSCHUTZES ANGEHT
    (klar, wir haben auch noch nicht genug Arbeitslose)
    ...neutral was den EU-Beitritt der Türkei angeht
    (joa, super, hier hätten sie zeigen können ob sie rechts oder links sind ... aber nein, das zeigt wohl, dass da auch ein paar braune Häschen in der Partei sind, und wo generell was braunes drin is, das wähl ich nicht)
    ...FÜR DEN BEZUG VON BAFÖG AUCH FÜR KINDER AUS REICHEN FAMILIEN
    (ja super, wozu ist denn BaföG? Jetzt sollen die Reichen Gören auch noch extra Förderung in den Hintern gesteckt bekommen?)
    ...neutral was die Vermögenssteuer angeht
    (naja gut, da bin ich auch der Meinung das es eher ne Reichen-Steuer geben sollte)
    ...neutral was die Lockerung für Asyl-Bestimmungen angeht
    (siehe Türkei EU-Beitritt)
    ...FÜR EINE SENKUNGEN DER RENTEN
    (ja, die Rentner haben ja auch bekanntlich schon soo viel)
    ...NEUTRAL WAS DIE ANHEBUNG DES ARBEITSLOSENGELD II ANGEHT
    (joa, wir haben ja auch noch nicht genug Menschen, die unter der Armutsgrenze leben ... mein Gott, bei solchen Punkten ist eine klare Aussage einfach WICHTIG)

    Wenn das nicht verdammt nochmal nach der rechten FDP klingt ... ein Witz, diese Partei

  • Ich will auf den Rest deines Beitrages gar nicht eingehen, denn steht ja praktisch überall "neutral", und neutral ist nicht rechts. Wer was anderes behauptet weiss nicht was die Begriffe "rechts" und "links" im politischen Sinne bedeuten ("nicht links" heisst nämlich noch lange nicht "rechts", auch wenn die Linken das behaupten wirds dadurch nicht wahrer).

    Zitat von Nicht die Mama!

    Wie kann man sich nur ernsthaft zu einer Wahl aufstellen, wenn man nichtmal zu den elementaren Themen unserer Gesellschaft eine Meinung hat?


    Die Piratenpartei braucht kein vollumfassendes Programm. Für den Kampf für soziale Gerechtigkeit haben wir die linken Parteien, ergo braucht es da nicht eine neue Partei.

    Die Piraten mit der FDP gleichzusetzen ist eben so falsch. Die Piraten sind keine Wirtschaftspartei, auch nicht liberal im wirtschaftlichen Sinne (was dein Artikel ungerechtfertigterweise den Piraten vorwifrt). Für wirtschaftliche "Freiheit" (absichtlich in Anfühunszeichen) haben wir die FDP, ergo braucht es da auch nicht eine neue Partei. Und die Piraten haben im Gegensatz zur FDP nich den Finger der Lobby im Arsch.

    Die Piraten werden sich in naher Zukunft nicht mit den von dir genannten Themen auseinandersetzen. Ja, die Themen sind wichtig, aber sie nicht zu behandeln bedeutet nicht, automatisch rechts zu sein.

    Die Piratenpartei strebt kein Ein-Parteien-System mit sich selber an, sie werden mit anderen Parteien zusammenarbeiten, und dies können durchaus auch linke Parteien sein. Deswegen ist links sein und Piraten wählen kein Widerspruch.

    Ich stimme auch nicht allen Punkten mit den Piraten überein, manche Ansichten sind auch mir zu wirtschaftlich liberal, aber trotzdem würde ich sie wählen. Ich kann ja trotzdem immer noch linke Parteien anderswo wählen.

    Nachtrag: Du wirst es kaum lesen, aber eine Begründung der Piraten warum sie obige Punkte so markiert haben wie sie sie haben findest du hier:
    http://schlitt.info/private/blog/0…men_partei.html

    Einmal editiert, zuletzt von gandro (8. September 2009 um 18:13)

  • Die Piraten sind relativ jung. Ich bin mir sicher das Sie in ferner Zukunft Ihr Spektrum erweitern werden.

    Sobald sich mehr Mitglieder finden die sich außerhalb der Technischen Branche befinden.

    Ich stelle mir die Piraten derzeit wie die Grünen vor 20 Jahren vor. Die waren damals auch nur eine Ein-Themen-Partei und heute sind sie starke Kraft der Opposition!

    Chris

    --

    "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe."(René Descartes)

  • Zitat von chrisi1512

    Die Piraten sind relativ jung. Ich bin mir sicher das Sie in ferner Zukunft Ihr Spektrum erweitern werden.

    Sobald sich mehr Mitglieder finden die sich außerhalb der Technischen Branche befinden.

    Ich stelle mir die Piraten derzeit wie die Grünen vor 20 Jahren vor. Die waren damals auch nur eine Ein-Themen-Partei und heute sind sie starke Kraft der Opposition!

    Chris


    Ich hoffe ehrlich gesagt dass deine Prognose nicht eintrifft (dass sie sich auch auf weiteren Gebieten profilieren).
    Das Problem was ich immer bei Wahlen habe (hab schon bei zweien mitgemacht) ist, eine Partei zu finden, die meine Interessen in allen Bereichen vertritt. Das ist natürlich utopisch, zumindest ich muss immer Kompromisse und bei einigen Themen Abstriche machen. Daher sagt mir der Grundsatz, sich nur im Bereich der Informationspolitik zu betätigen einigermaßen zu, da kann man dann eine Partei klar ablehnen oder befürworten. Natürlich kann man so keine Politik machen, ich werde die Piratenpartei auch bei der Bundestagswahl nicht wählen, aber mit der steigenden Diversität in der Parteienlandschaft (5-Parteiensystem, Dreierkoalitionen) wird das Konzept der selektiven Beteiligung an wenigen Themen pro Partei zunehmend brauchbarer.

    „Zitate von sich selbst in der Signatur sind doof.“ Chrisse, 2009
    „Hmm... mal was aus 2010 reinnehmen“ Chrisse, 2010
    „Ach, wie die Zeit vergeht...“ Chrisse, 2011
    „Bin immernoch dagegen“ Chrisse, 2012
    „Jetzt auch mit 2013“ Chrisse, 2013
    „2021 ich komme“ Chrisse, 2014
    „Ab jetzt wieder länger“ Chrisse, 2015
    „Gut Ding will Weile haben“ Chrisse, 2016
    „Meine Signatur: Öfter geupdated als mein Windows“ Chrisse, 2017
    „Klicken sie weiter, hier gibt es nichts zu lesen“ Chrisse, 2018
    „Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus enthalten“ Chrisse, 2019
    „Reinstate Chiaki“ Chrisse, 2020
    „2021 ist eine Coverstory der Moderation und nie passiert!“, Chrisse, 2022

  • Zitat von Chrisse

    Das Problem was ich immer bei Wahlen habe (hab schon bei zweien mitgemacht) ist, eine Partei zu finden, die meine Interessen in allen Bereichen vertritt.


    Samma, evtl. blöde Frage, aber als Schweizer weiss ich das jez nicht:

    In der Schweiz funktionieren Wahlen (auf Bundesebene und im Kanton Luzern) so, dass man eine bestimmte Anzahl Personenstimmen hat (ca. +/- 5 Stück), und eine Parteienstimme. Man wählt dann die 5 Personen aus, die man mag und schreibt die rein (man kann Personen auch doppelt (aber nicht mehr) wählen). Und dann gibt es noch eine Stimme die man einer Partei geben kann.

    (Natürlich gibt es auch vorgefertigte Listen von den Parteien mit ihren Spitzenkandidaten, benutz ich aber nie).

    Mit dem System muss man nicht nicht auf eine Partei, sondern kann sich auf Personen festlegen. Geht das bei euch nicht?

  • Das hört sich so an als ob bei euch beide Stimmen nach Verhältniswahlprinzip ausgezählt werden würden. Hier hast du zwar auch zwei Stimmen. Mit deiner Erststimme wählst du den Direktkandidaten für deinen Wahlkreis nach Mehrheitswahl (sprich je nach Wahlkreis kannst du es z.B. praktisch vergessen, einen SPD/Grünen/Linken-Kandidaten direkt zu wählen), mit der anderen Stimme kannst du 'ne Partei, aber keine Personen, wählen. Die (Bundestags-)Mandate werden dann über die Landeslisten der Parteien aufgefüllt.

    (Das war jetzt stark vereinfacht, aber verdeutlicht den Kern des Problems)

  • Zitat von gandro


    Samma, evtl. blöde Frage, aber als Schweizer weiss ich das jez nicht:

    In der Schweiz funktionieren Wahlen (auf Bundesebene und im Kanton Luzern) so, dass man eine bestimmte Anzahl Personenstimmen hat (ca. +/- 5 Stück), und eine Parteienstimme. Man wählt dann die 5 Personen aus, die man mag und schreibt die rein (man kann Personen auch doppelt (aber nicht mehr) wählen). Und dann gibt es noch eine Stimme die man einer Partei geben kann.

    (Natürlich gibt es auch vorgefertigte Listen von den Parteien mit ihren Spitzenkandidaten, benutz ich aber nie).

    Mit dem System muss man nicht nicht auf eine Partei, sondern kann sich auf Personen festlegen. Geht das bei euch nicht?


    Kommt auf die Wahl an, ich denke mal du meinst die Bundestagswahl:
    Du hast 2 Stimmen (Erststimme und Zweitstimme). Damit wählst du den Bundesttag auf zwei Ebenen: Die Erststimme kannst du einer Person geben. Deutschland wird in Wahlkreise aufgeteilt, und jeder Wahlkreis hat seine Kandidatien. Wenn dann einer in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen bekommt, kommt er damit in den Bundestag. Fairly simple.
    Interesannter ist die Zweitstimme, läuft aber auch komplizierter ab. Damit wählst du eine Partei (die dann ihre kandidierenden Mitglieder in den Bundestag einziehen lässt). Das ist ne Verhältniswahl, das Bedeutet, die Prozentmenge die eine Partei bekommt bestimmt ihren Anteil im Bundestag.
    Zu den Direktmandaten aus der Erststimme kommen also noch ein paar von den Parteien bestimmte dazu, die den Anteil der Partei im Bundestag auffüllen. Wenn eine Partei also beispielsweise 40 Kandidaten mit der Erststimme einbringen konnte (bei der Erststimme können auch Parteilose sein nebenbei), ihr aber 60 Sitze zustehen, kommen noch 20 von der Partei eingesetzte dazu.
    Unlustig wirds im umgekehrten Fall: Über die Erststimme haben sie 60 Direktmandate errungen, prozentual stehen ihnen aber nur 40 zu. In dem Fall bekommt die Partei "Überhangmandate", um das auszugleichen.
    Das führt lustigerweise zu spaßigen Effekten wie "negativem Stimmwert", was soviel bedeutet wie dass deine Stimme weniger Wert ist als sie sein sollte. 5 Stimmen oder sowas wie bei euch gibts in Deutschland nicht.

    „Zitate von sich selbst in der Signatur sind doof.“ Chrisse, 2009
    „Hmm... mal was aus 2010 reinnehmen“ Chrisse, 2010
    „Ach, wie die Zeit vergeht...“ Chrisse, 2011
    „Bin immernoch dagegen“ Chrisse, 2012
    „Jetzt auch mit 2013“ Chrisse, 2013
    „2021 ich komme“ Chrisse, 2014
    „Ab jetzt wieder länger“ Chrisse, 2015
    „Gut Ding will Weile haben“ Chrisse, 2016
    „Meine Signatur: Öfter geupdated als mein Windows“ Chrisse, 2017
    „Klicken sie weiter, hier gibt es nichts zu lesen“ Chrisse, 2018
    „Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus enthalten“ Chrisse, 2019
    „Reinstate Chiaki“ Chrisse, 2020
    „2021 ist eine Coverstory der Moderation und nie passiert!“, Chrisse, 2022

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