SATA-BIOS zeigt Probleme mit der Festplattenerkennung

  • Hallo,

    wie vielleicht schon länger bekannt, besitze ich einen Fujitsu-Siemens-PC mit den folgenden Specs:

    • Mainboard: Gigabyte GA-8P965UBH (OEM-Modell für FSC, Handbuch siehe hier)
    • Chipsatz: Intel P965 Express (Southbridge ist ICH8)
    • neustes BIOS-Update (Version F9 vom 04.06.2007) ist drauf
    • Festplatte: Seagate Barracuda 7200.10 (ST3320820AS, 320 GB, SATA II)


    Ein normaler Bootvorgang hat bei diesem Rechner normalerweise so ausgesehen, dass das BIOS kurz die Kontrolle an das BIOS des SATA-Controllers übergibt, das die SATA-Geräte ermittelt und an das BIOS zurückgibt.


    Erst dann wird das Betriebssystem gebootet oder das BIOS-Setup gestartet.

    Auf der Festplatte war bisher von Haus aus eine WinRE-Partition (versteckte NTFS-Partition mit Identifier 0x27) und eine Partition mit einem OEM-Vista, sowie nachträglich eine NTFS-Datenpartition und eine Linux-Partition angelegt. Ich habe die WinRE- und die Vista-Partition gesichert und anschließend mit einer Linux-Boot-CD gelöscht und durch eine große NTFS-Partition ersetzt, auf der ich Windows 7 installieren will.

    Seit dem Neustart bleibt das SATA-BIOS nach der Zeile

    Code
    Controller Bus#00, Device#1F, Function#02: 06 Ports, 02 Devices


    hängen, solange die Platte angeschlossen ist – das SATA-BIOS erkennt zweifellos zwei Geräte, hat jedoch (was mir die Zeile „This version supports only Hard Disk and CDROM drives“ auch nahelegt) Probleme, damit umzugehen. Wenn ich die Platte abklemme, wird das DVD-Laufwerk einwandfrei erkannt und ich kann das BIOS-Setup aufrufen, um "SATA RAID/AHCI Mode" auf "Disabled" zu stellen und so den SATA-Controller auf IDE-Modus zu konfigurieren. In diesem Modus wird das SATA-BIOS nicht aufgerufen und das BIOS erkennt die Festplatte.

    Woran kann diese spontane Fehlfunktion liegen? Ich möchte weder nur die Symptome bekämpfen noch aus verständlichen Gründen bei Win7/Linux auf AHCI nicht verzichten.

    (Mache gerade sicherheitshalber ein Image der Daten- und der Linuxpartition per SATA-USB-Adapter, die Platte ist entsprechend bis morgen nicht benutzbar.)

  • Ich kann mal probieren, die Platte an ’nem anderen Port oder Stromstecker zu platzieren, auch wenn das, so glaube ich, nicht viel bringt:

    Zitat

    Somehow, the Gigabyte BIOS (specifically the Serial ATA AHCI BIOS, Version iSrc 1.20E part of the BIOS that is enabled when AHCI is selected) checks the hard drives. If any of the hard drives has ever had an IDE mode OS installed on it, the BIOS will hang (status message 23) on this device. I have found no BIOS settings that stop this test from happening.

    The only way around I have found is a low level format of the drive, which defeats the purpose of not wanting to reinstall the OS.


    Offenbar interpretiert das SATA-BIOS eine leere, als bootbar markierte NTFS-Partition als im IDE-Modus installiertes Betriebssystem und stellt sich stur.

    Der Gigabyte-Mitarbeiter empfiehlt BIOS-Reset, Neustart und Aktivierung von AHCI:

    Zitat

    Plug your OS drive into SATAII Port 0, this should correct things. Also be sure your CD/DVD is plugged into SATAII 4 or 5.

    If that does not help, leave your drives connected in that fashion as that is how they should be, then clear your CMOS fully and then start the machine and load optimized defaults, then save/apply/reboot F10 back to the BIOS. Once in the BIOS again after that set AHCI again and try once more.


    Ich werde das wohl morgen ausprobieren, wenn das Backup durchgelaufen ist – wenn nicht, werde ich wohl noch mein Linux sichern und wie oben angegeben mit SeaTools oder DBAN die Platte komplett platt machen.

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