Parallel auf Usb (nicht umgekehrt)

  • Wer einen älteren Rechner besitzt und das Problem hat, dass seine Pci-Slots voll sind und keine Karte entbehren will,
    oder einen reinen Isa Rechner hat,
    aber gerne trotzdem Usb hätte.
    (Usb Karten in Isa Ausführung gibts ja leider bekanntlich nicht).
    Sowas hätte ich schon längst mal gesucht, um auch am 486er wegen voller Pci Slots von den Nullmodem und Zip100 Lösungen mal weg zu kommen.

    Aktueller denn je, auch wegen aufgetaner Möglichkeiten, unter Dos grosse Usb Festplatten einsetzen zu können.
    Damit könnte man immerhin beinahe Usb 1.1 Geschwindigkeit erreichen.
    Genug für Mpeg-1 und Mp3 und auch auf diesem Weg einfacher Daten via Usb Sticks austauschen zu können.
    Jemand in der TU Chemnitz hat sich so seine Gedanken darüber gemacht und es für Usb Drucker auch schon umgesetzt.
    Wenn das mit Usb Datenträgern auch mal funkt (wenn auch mit Stromversorgung per Netzteil), gehört so ein Teil schon mir. :)
    Nicht zu verwechseln mit den Usb zu Parallel Adaptern, sondern genau umgekehrt.
    Also ein Usb Anschluss via Parallelport..

    Parallel-zu-USB-Umsetzer

    Einmal editiert, zuletzt von Aqua (25. April 2010 um 06:40)

  • technisch sicherlich machbar, aber mit unglaublichem aufwand. direkte universelle usb-lpt-adapter sind wohl n ding der unmöglichkeit, und wenn es nur um wecheldatenträger geht... man müsste über µCs einen massenspeichertreiber laufen lassen, das dateisystem implementieren und eine routine, die die ganze schose dann noch als lpt-laufwerk ausgibt, natürlich mit passendem treiber für das host-system brauchts ja auch noch... wohl kaum wirtschaftlich. am ende steckt mit abstand mehr rechenleistung in den µCs als in dem system mit dem man den adapter verwenden will...

  • da ich ein freund von einfachen lösungen bin und nen USB-Stack auf DOS laufen zu lassen bzw selbst umzusetzen auf nem µC nicht als einfache Lösung ansehe, hier mein vorschlag:
    könntest du der alten gurke nich einfach ne ethernet-karte geben und das zeug via netzwerk mounten? das hat man in firmen schließlich schon back in the day gemacht. für eine karte wirste doch bestimmt noch irgendwie platz machen können

  • Gruni:
    Für den Massenmarkt zu unwirtschaftlich, stimmt..
    Dass seine Auflage für den Lpt zu Usb Port dennoch ausverkauft ist zeigt, dass dennoch ein Bedarf vorhanden scheint.
    Treiber für Massenspeicher wären sicher machbar.
    Ist es doch schon mal für Zip und parallele CD Roms gelungen.

    oreissig:
    Ich finde es nicht kompliziert, einen Usb Stack unter Dos zu laden.
    Mit Menuitems geht das eigentlich ganz einfach.

    Aber zum Topic:
    Ähm ich hab gestern etwas gelesen über Usb to Ethernet Adapter.
    Den z.b. am K6-2 anschliessen und am 486er eine 3Com905c Ethernet Isa rein.
    Hat jemand eine solche Kombination schon mal versucht?
    Muss nicht unter Dos sein, kann auch unter Win9x sein.
    Oder gibts gar einen Usb Adapter, den man irgendwie auf die 3com Isa anschliessen könnte für direktes Mounten von Usb Geräten?
    (also Ethernet to Usb)

  • @gruni:warum einen Dateisystemtreiber implementieren - ein sektorweises Ansprechen ala LBA sollte reichen, damit beliebige vorhandene Dateisystemtreiber darüber darauf zugreifen können.

    "I think that computer viruses should count as life. I think it says something about human nature that the only form of life we have created so far is purely destructive. We've created life in our own image."
    (Stephen William Hawking)
    (Igor bevölkert das Winhistory-Forum seit dem 21.09.2006)
    (In the rpg commonly known as rl, Igor got an extra life on March 28, 2009)

  • Zitat von Aquanox1968

    Ähm ich hab gestern etwas gelesen über Usb to Ethernet Adapter.


    Ich bin mir nicht vollständig im Klaren, welche Geräte du damit meinst, aber normalerweise kenn ich solche Geräte nur in solcher Form:

    PC-USB — USB-Ethernet-Konverter — Ethernet-Kabel — Ethernet-USB-Konverter — USB-Gerät

    … d. h. zum (von Fremdstromquellen ermöglichten) Betrieb eines USB-Gerätes über eine längere Distanz, wofür als Übertragungsmedium statt einem gewöhnlichem USB-Kabel eine besser abgeschirmte Twisted-Pair-Leitung gewählt wird. Einen USB-Anschluss auf PC-Seite brauchst dafür trotz allem.

    Alternativ gibts USB-Netzwerkkarten, die normalerweise genauso wie ihre Steckkarten-Pendants funktionieren – die meisten sind aber USB-1.1-Geräte und in der Praxis auf etwa 400 KiB/s beschränkt, was bereits für DSL6k zu langsam ist. Aber auch hier braucht man wieder einen USB-Hostadapter.

  • Beitrag von Aqua (25. April 2010 um 13:57)

    Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Zitat von Igor Todeshure

    @gruni:warum einen Dateisystemtreiber implementieren - ein sektorweises Ansprechen ala LBA sollte reichen, damit beliebige vorhandene Dateisystemtreiber darüber darauf zugreifen können.


    Mir fällt grad ein, das war doch auch schon mit Mp3 Player möglich - Datentransfer von und zu dessen Flashspeicher via LPT.
    (per ECP/EPP - klarerweise).

    Edit: Bin auf eine neue Möglichkeit gekommen.
    Nämlich ISA to PCMCIA. (Datenübertragung via Kartenleser ginge ja auch!) ;) :D

    Einmal editiert, zuletzt von Aqua (28. April 2010 um 23:07)

  • Ich hab mit ihm gemailt und ihm mein Anliegen geschildert.
    Er fragte, ob ich einen Isa Slot frei hätte ?
    Er könnte mir nämlich einen High-Performance ISA to USB Adapter bauen.
    Das wäre viel einfacher.
    Nun man muss nur mit den Leuten reden..
    ;)

  • Jepp! Genau DAS meinte er.
    War eigentlich sein Vorschlag und er würde dazu auch Treiber für Usb und nicht Usb Fähige OSen kreiern..
    Kostet natürlich bisschen was..

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!